Häufig gestellte FragenDer Gang zum Arzt, auch zum Radiologen, ist für die meisten Patienten eine Ausnahmesituation. Viele Menschen sind in dieser Situation unsicher und wissen nicht so genau, was sie erwartet. Einiges dieser Unsicherheit wollen wir Ihnen bereits hier nehmen, die häufigsten Fragen schon einmal beantworten. Alles weitere können Sie dann in unserer Praxis besprechen und klären, unsere Mitarbeiter haben jederzeit ein offenes Ohr für Sie. Wie bekomme ich einen Termin?Unsere Sprechzeiten und die Telefonnummern, unter welchen Sie uns zwecks Terminvereinbarung erreichen können, finden Sie hier. Dort werden auch noch einige spezielle Fragen zur Anmeldung und Terminvereinbarung beantwortet. Ich muss geröntgt werden oder soll eine Computertomografie bekommen: Wie hoch ist die Strahlenbelastung?Die von uns angewandte Strahlendosis wird bei jeder Untersuchung auf das zur Erstellung der korrekten Diagnose notwendige Minimum reduziert. Verglichen mit der durch natürliche Quellen hervorgerufenen Strahlung ist die Dosis bei radiologischen Untersuchungen oft wesentlich geringer, als gemeinhin angenommen. Nähere Informationen zur Strahlendosis unserer Untersuchungen, auch im Vergleich mit natürlicher Strahlenbelastung, finden Sie hier. Ich soll eine Kernspintomografie (MRT) bekommen. Was muss ich beachten? Die Kernspintomografie (MRT) ist ein Schnittbildverfahren, das im Gegensatz zum Röntgen und zur Computertomografie ohne Röntgenstrahlung auskommt. Zur Bilderzeugung ist stattdessen ein starkes Magnetfeld erforderlich, in welches Radiowellen eingestrahlt werden. Aufgrund des starken Magnetfeldes dürfen keine Patienten mit Metallimplantaten den Raum ohne weiteres betreten. Informieren Sie also den zuständigen Radiologen, wenn Operationen bereits stattgefunden haben! Insbesondere Patienten mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmachern oder implantierten Insulinpumpen dürfen dem Magnetfeld nicht ausgesetzt werden. Dementsprechend dürfen Sie auch keine Metallgegenstände bzw. magnetisierbaren Gegenstände (Kugelschreiber, Handys, Uhren, Kreditkarten etc...) mit in den Raum nehmen. Sonst kann es zu Unfällen kommen. Betreten Sie den Untersuchungsraum daher nie ohne unser Begleitpersonal. Für manche Untersuchungen sind bestimmte Vorbereitungen notwendig. Eine Übersicht über unser Spektrum in der MRT und die verschiedenen Untersuchungsverfahren finden Sie hier. Ob Sie für ihre Untersuchung spezielle Vorgaben beachten müssen, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung zur Untersuchung. Was mache ich, wenn ich Platzangst in der Röhre habe?Zu allererst: Machen Sie sich deswegen keine Sorgen. Platzangst bei MRT-Untersuchung plagt viele unserer Patienten, und unsere Mitarbeiter sind darauf vorbereitet und gehen individuell auf Ihre Probleme ein. In der Röhre haben Sie ständigen Kontakt zum Untersuchungsteam, Sie werden kontinuierlich überwacht. Sie haben die Möglichkeit, einen Alarm auszulösen und notfalls können Sie die Untersuchung jederzeit beenden. Wenn Sie unter extremer Platzangst leiden, geben wir Ihnen auf Wunsch ein Beruhigungsmittel. Sie sollten dann aber beachten, dass danach eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr möglich ist. Was passiert nach der Untersuchung?Der Ablauf der Untersuchung wird vom untersuchenden Arzt überwacht und das Untersuchungsprotokoll individuell an die jeweilige Fragestellung angepasst. Wenn Sie die Untersuchung hinter sich gebracht haben, werden Sie gebeten, noch einen Augenblick im Wartezimmer Platz zu nehmen. Nachdem die Bilder in erster Durchsicht analysiert wurden, werden Sie zum Patientengespräch gebeten und die erhobenen Befunde mit Ihnen besprochen. In komplexen Fällen kann Ihnen der abschließende Befund noch nicht in allen Einzelheiten mitgeteilt werden, z.B. wenn noch aufwändige digitale Nachbearbeitungen zur Befunderstellung notwendig sind. Bekomme ich die Bilder mit?Die Originale von Röntgenuntersuchungen bleiben unser Eigentum und verbleiben in der Regel in unserem Archiv. Wir sind vom Gesetz verpflichtet, die Röntgenaufnahmen 10 Jahre (bei Kindern generell bis zum 28. Lebensjahr) aufzuheben. Sollte Ihr weiterbehandelnder Arzt die Aufnahmen benötigen, so werden diese selbstverständlich von uns ausgeliehen und Ihnen bei Bedarf auch gleich mitgegeben. Von den in der Schnittbilddiagnostik (CT und MRT) angefertigten Aufnahmen erhalten Sie gleich nach der Untersuchung Papierausdrucke mit, welche Sie uns nicht mehr zurückgeben müssen. Diese Bilddokumentation ist für Ihren weiterbehandelnden Arzt bestimmt. Der schriftliche Befund ergeht dann mit der Post an den Zuweiser und, falls nötig, in Kopie an weitere mitbehandelnde Kollegen. Wer trägt die Kosten für die Vorsorgeuntersuchungen?Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen meistens in voller Höhe. Die gesetzlichen Krankenkassen haben vor dem Hintergrund immer knapper werdender Kassen ihre Leistungen kontinuierlich reduziert und die Verantwortung zur Vorsorge und Investition in die eigene Gesundheit stellenweise komplett an den Patienten zurückgegeben. Die Kosten für viele medizinisch sinnvolle und innovative diagnostische Verfahren werden so nicht mehr übernommen. Deshalb sollten Sie im Vorfeld klären, ob und in welcher Höhe Ihre gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernimmt. Hinsichtlich der entstehenden Kosten für Ihre private Gesundheitsvorsorge beraten wir Sie gerne, die Abrechnung erfolgt nach der verbindlichen Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ).
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